Zensur bei der «Maurmer Post»?

von Timothy B. Passanah, Benglen

«Die Hand, die dich füttert, soll / darf man nicht beissen.»? oder vielleicht «Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich (nicht mit-) sing.» ?

Geschätztes Redaktionsteam

Der nachfolgende Artikel «Maurmer Post wird zur Schönwetterzeitung» in der NZZ-Ausgabe vom 1. März 2025 lässt mich Danke schreiben für Ihren Einsatz und Ihre Bemühungen für die Einwohnenden der Gemeinde Fällanden eine frei zugängliche öffentliche Kommunikationsplattform bereitzustellen. Merci beaucoup!

Über Inhalt, Sprachkultur und Stil einzelner publizierter Berichte und Kommentare darf man getrost geteilter oder ablehnender Meinung sein (nicht allen Schreibenden – mich miteingeschlossen – ist es gegeben, Meinungen und Emotionen in diplomatischer Art und Weise und in adäquate Worte gekleidet, in die Tasten zu tippen). Dies ist mir persönlich immer noch lieber, als wenn Berichte schönfärberisch angepasst, beschönigt oder gar unterdrückt werden.  

Hoffentlich kann und wird die Redaktion von «Inside Fällanden» die politische und finanzielle Unabhängigkeit langfristig bewahren. Vielleicht werden die Mauremer das unabhängige Kommunikationsgefäss «Inside Fällanden» für investigative Berichte oder kommunale Entscheidungen und Begebenheiten konstruktiv hinterfragenden Kommentare entdecken. Ich frage mich, was das zu bedeuten hat, wenn eine Behörde einer durch die öffentliche Hand finanzierten Zeitung untersagt, kritisch über dieselbige zu berichten. Was haben solche öffentlichen Organe zu befürchten oder zu verbergen? Weshalb sollen Bürger und Bürgerinnen sich nicht – auch in durch die öffentliche Hand finanzierten Medien – kritisch über Behörden oder über merkwürdig anmutende Ereignisse in der Kommune berichten dürfen? 

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