Das politische Vertrauen in die Regierenden – völlig verfehlt zum Halali blasen, für die angedachte Auslagerung aller Gemeindewerke in eine externe AG, im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen 2026 in Fällanden
von der Bürgerlichen Interessengemeinschaft für gesunde Gemeindefinanzen, Fällanden IGfgGF
Die IGfgGF dankt ganz herzlich den zurücktretenden Gemeinderats-Mitgliedern Rita Niederöst und Dr. Thomas Bürki für Ihren Einsatz zu Gunsten der Gemeinde Fällanden.
Mit der Gesamterneuerungswahlen 2026 reduziert sich die Anzahl der Gemeinderats-Mitglieder von 8 wieder auf 7 Sitze. Derart ist ein Sitz vakant und ein Sitz zumindest «umstritten» bezüglich der «bisherigen» Besetzung.
So bläst auch in «Inside Fällanden» ein möglicherweise aspirierender Kandidat als «mehrfacher Votant» bereits zum «Halali» und macht sich nun auch eine «angedachte» Auslagerung der Gemeindewerke Fällanden in eine AG zu eigen.
In gewohnter Manier – man möchte meinen, in der eines Herrn «Oberstudienrates» – mehrfach unüberhörbar und beinahe schon verbissen, nach Ansicht dieses «Votanten» für die Fällander/innen «alternativlos und zwingend».
Schade, anderslautende Meinungen werden als «Polemik» und «unvernünftig» abgekanzelt, Fragen von Mitbürger/innen in gewohnt «allwissender» Selbstwahrnehmung als «absurd» abgetan.
Das, und der dazu angewandte Halali-Stil dieses «Votanten» in seiner Antwort vom 05.08.2025, wird in Fällanden nicht geschätzt.
Wer vom Gemeinderat Fällanden eingeladen ist, an seiner Vernehmlassung teilzunehmen, dem kann niemand nachträglich sein «vehementes Ablehnen» vorwerfen, denn derart leidet das Mitspracherecht der Stimmberechtigten von Fällanden.
Die von Gemeinderat Dr. Thomas Bürki vorgesehene «Auslagerung, nämlich aller Werke mit den dazugehörenden Leitungen – Abwasser, Wasser, Strom, Fernwärme – in eine externe AG», gibt es in dieser Form in keiner Gemeinde des Kantons Zürich. Ein Kosten- und Effizienzvorteil ist schwerlich eruierbar, eher das Gegenteil.
Angeblich bessere Rekrutierungsmöglichkeiten für das Personal einer «externen AG» (Employer Branding; gemäss dem «Votanten») wurden bereits am Informationsanlass des Gemeinderats vom 19. Juni 2025 kritisiert. Employer Branding ist eine strategische Massnahme, bei der Marketing-Konzepte – insbesondere der Markenbildung – angewandt werden, um sich im Arbeitsmarkt konkurrenzierend abzuheben.
Derartiges führt zu höheren Lohnkosten – nebst bereitgestellten Vorzügen für die Beschäftigten – was gesamthaft zu höheren Kosten, resp. zwangsläufig zu höheren Bezugskosten für die Bewohnerschaft von Fällanden führen wird, wie ein Votant am 19. Juni 2025 bereits «überdeutlich» äusserte.
Derartiges führt unweigerlich auch zu Missgunst und einem schlechten Klima innerhalb unserer Gemeindeverwaltung!
Neben dem «Votant» als Befürworter auftretend gab es noch eine JA-Unterstützung – gegenüber fünf NEIN-Voten, was die Stimmung innerhalb der Gemeinde Fällanden recht gut abbilden dürfte.
Eine Steigerung der Effizienz – in der Abteilung Tiefbau und Werke Fällanden – und damit Kostenvorteile für die Einwohner/innen von Fällanden hätte Gemeinderat Dr. Thomas Bürki – sofern dies überhaupt notwendig erscheint – bereits längst selber in seinem Ressort «vornehmen» können, wie auch einen Ausbau des Dienstleistungsangebots und eine erhöhte Innovationsfähigkeit.
An der Gemeindeversammlung vom 27.11.2024 wurde dem Budget-Kredit «Fernwärme aus der ARA Fällanden» über CHF 3.5 Mio. zugestimmt. Seither warten die Bewohner des Ortsteils Fällanden – seit 9 Monaten – auf diese Vorlage «Fernwärme», die Gemeinderat Dr. Thomas Bürki dem Souverän spätestens im 2. Quartal 2025 bereits hätte vorlegen sollen, zumal die Gespräche dazu in «ausgesuchten Kreisen» der Bevölkerung schon seit Monaten von ihm geführt werden. Weshalb also diese Warterei? Gemeinderat Dr. Thomas Bürki will darüber mit dem Souverän anscheinend nicht diskutieren.
Die IGfgGF kommt gerne darauf zurück in einem neuen Beitrag; «Die Scheu vor dem Stimmvolk» und weshalb dem Souverän nun noch schnell eine Auslagerung in eine «externe AG» schmackhaft gemacht werden soll.
