Leere am Fällander Märt

Fast jeden Samstag freue ich mich auf den Markt in Fällanden. Doch immer wieder muss ich feststellen: Trotz des grossen Engagements der Marktfahrenden bleiben viele Stände nahezu unbeachtet. Abgesehen von ein paar treuen Stammgästen scheint das Interesse der Bevölkerung auszubleiben.

Die Konsequenzen sind spürbar – Anbieter wie etwa der Pilz- oder Fischverkäufer haben dem Markt mittlerweile den Rücken gekehrt. Mit jedem verlorenen Stand schwindet auch die Vielfalt, und damit die Attraktivität unseres Marktes – was ich persönlich sehr bedaure.

Wenig überraschend ist es deshalb auch, dass sich kaum jemand für die zahlreichen offenen Stellen im Dorfverein – dem Organisator des Marktes – interessiert oder engagiert.

Ein ähnliches Schicksal traf auch das mit Steuergeldern unterstützte Ladenkaffee Pfaffhüsli. Nach einem vielversprechenden Start ist davon inzwischen nicht mehr viel geblieben – es dümpelt vor sich hin.

Offenbar haben klassische Begegnungsorte im digitalen Zeitalter stark an Bedeutung verloren.

Aktuell liegt bis zum 14. Oktober der revidierte kommunale Richtplan im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Auch darin ist erneut eine Begegnungszone geplant – diesmal im Bereich Schule bis zum Gemeindehaus.

Bleibt zu hoffen, dass daraus nicht das nächste (kostspielige) Fehlinvestment wird.

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