Madame Frigo

von Angela Liotta, Fällanden

Madame Frigo, Foodsharing & Asylsuchende: Ein Community-Kühlschrank gegen Food Waste & für Integration

Seit 2.5 Jahren steht ein öffentlicher Kühlschrank von Madame Frigo beim Zwicky-Areal. Wer gut erhaltene Lebensmittel nicht mehr gebrauchen kann, darf diese dort zur Weiterverwendung durch andere Personen abgeben. 

«Madame Frigo» bei der Zwicky-Fabrik

Weitere Freiwillige (wie z. B. von Foodsharing.de) für die Abholung bei den Lebensmittelhändlern sind herzlich willkommen. 

So funktioniert es:

  • Überschüssige Lebensmittel, die noch geniessbar sind, können im gelben Kühlschrank deponiert und von anderen Personen kostenlos bezogen werden. 
  • Ein Asylsuchender betreut den Kühlschrank, reinigt ihn 1-2 wöchentlich und kontrolliert den Inhalt. 
  • Störungen aber auch Anfragen können via Mail gemeldet werden. 

Was ist erlaubt?

  • Obst 
  • Gemüse 
  • Brot 
  • Zudem verschlossene Produkte, die höchstens das Mindesthaltbarkeitsdatum, nicht aber das Verbrauchsdatum erreicht haben.

Was ist nicht erlaubt?

  • Fleisch & Fisch (aufgrund nicht garantierter Kühlkette)
  • Alkohol
  • Bereits geöffnete oder verarbeitete Produkte (z. B. gekochte)
  • Abgelaufene Produkte dürfen NICHT im Kühlschrank deponiert werden

Madame Frigo ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Luzern, der sich seit bald 10 Jahren Jahren mit öffentlichen Kühlschränken gegen Foodwaste einsetzt, schweizweit stehen heute über 170 ihrer Kühlschränke.

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