Gedächtnislücke auf Inside?

von Dieter Baldinger, Fällanden

Als regelmässiger Leser habe ich mit Verwunderung festgestellt, dass die letzten 3-4 Beiträge auf «Inside Fällanden» allesamt verschwunden sind. Das Portal zeichnet sich ja dadurch aus, dass sich alle frei zum Dorfgeschehen äussern können – getreu dem Motto «miteinander reden». Eine solche Lücke im öffentlichen Diskurs, zumal kurz vor den Wahlen, trägt leider nicht zur Glaubwürdigkeit der Plattform bei. Ich hoffe, dass uns diese Plattform in ihrem ursprünglichen Sinn – als Ort für breite und offene Meinungsäusserung – erhalten bleibt.

4 Antworten auf „Gedächtnislücke auf Inside?“

  1. Werter Herr Dieter Baldinger
    Eine Person hat verlangt, dass ihr Name auf Inside Fällanden nicht mehr öffentlich verwendet werden darf unter Androhung von rechtlichen Konsequenzen bei Nichtbefolgung der Forderung.
    Wir haben dem Rechnung getragen und alle Beiträge, die diesen Namen erwähnen, gelöscht. Dies führte leider zur Streichung von Beiträgen und Kommentaren.
    Wir gehen davon aus, dass wir ab sofort wieder volle Transparenz ermöglichen können getreu unserem Vereinsziel.

  2. Danke für die Erläuterung – schade dass es dazu gekommen ist. Beim Lesen der Beiträge wäre mir auf jeden Fall kein Anlass dazu aufgefallen.
    Merci an das Inside Fällanden Team für die wertvolle Arbeit als unabhängiges Informationsorgan in der Gemeinde!

  3. Ich habe mich über die plötzliche Entfernung dieser Diskussionsbeiträge – auch ein Artikel von mir wurde entfernt – ebenfalls sehr gewundert. Ich frage mich, welche Person es sein könnte, welche die Redaktion «durch Androhung von rechtlichen Konsequenzen» zu diesem ungewöhnlichen Schritt veranlasst hat…

  4. Zur Präzisierung noch dies: Der Text aus meiner Feder, der zusammen mit Beiträgen von anderen Verfassern gelöscht worden ist, trug den Titel «Zweifel säen, ohne die Wahrheit zu kennen?».
    Die Zensurmassnahme ist umso problematischer, als die Person, welche der «inside»-Redaktion offenbar mit juristischen Schritten gedroht hat, ungenannt bleibt. Somit werden Bürgerinnen und Bürger, welche sich mit ihrem Namen exponieren, aus dem Hintergrund der Anonymität daran gehindert, eine demokratische Debatte zu führen.

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