Keine «gemeindeeigene» AG – eine Replik

von Hans Peter Diethelm, Fällanden

  1. Strom und Wasser > würden unnötig massiv verteuert;
  2. Schnittstellenprobleme zwischen Gemeinde und AG > unnötig verteuert, Effizienzverlust;
  3. Finanzierung > sinnlos verteuert;
  4. Haftung > einzig beim Steuerzahler, ohne Mehrwert und ohne demokratische Mitsprache

Geschätzter Herr Finschi, lieber Rolf

Da ich namentlich von dir hier in «Inside Fällanden» angeschrieben wurde, sei mir eine persönliche Antwort mit 4 Richtigstellungen erlaubt:

Das geschlossene Pfaffhüsli ist mit dem blauen konkursamtlichen Siegel versehen

1. Feststellung

Die Angestellten-Lohnkosten innerhalb der «gemeindeeigenen AG» wären höher und es würden noch zusätzliche Mitarbeitende benötigt, war am Informationsabend 2025 von Gemeinderat Dr. Thomas Bürki zu hören. Auch dadurch steigen natürlich die Tarif-Kosten.

2. Feststellung

Zeitlich und kostenmässig immens die «administrativen Arbeiten» dieser Überführung in eine «gemeindeeigene AG» mit all den «notariellen Arbeiten und Kostenverteilungen».
Die politische Kontrolle in Zürcher wie Nachbarkanton Gemeinden stellen bei externen «gemeindeeigenen AG» politische Kommissionen sicher. Die Werkkommission Fällanden bleibt somit bestehen. Die Gemeinde Uznach SG hält das externe EW Uznach AG, eingebunden in die politische «Energiekommission Uznach», mit dabei der CEO EW Uznach AG.

3. Feststellung

Die «Bonität» einer «gemeindeeigenen AG» für Bank-Kredite entspricht in keiner Weise der einer «politischen Gemeinde», was zu höheren Kredit-Zinssätzen führt.

4. Feststellung

Bezüglich «Haftung» ist zu bedenken: An der gemeindeeigenen Liegenschaft «Pfaffhüsli» ist das «Siegel» des Konkursamt angebracht. Seit Januar 2026 kann die Gemeinde als Eigentümerin ihrer Liegenschaft in Pfaffhausen aufgrund von politischen Führungs-Mängeln weder «betreten noch nutzen und die Haftung für das finanzielle Risiko trägt, nebst privaten Gläubigern, einzig der Steuerzahler». – Genau gleich ginge es mit einer externen «gemeindeeigenen AG» zu und her. Die dafür verantwortlichen Gemeinderäte zeigen weder rechtzeitig Einsicht noch werden Fehler eingestanden. Das schafft leider kein Vertrauen, schon gar nicht, wenn es um Projekte in Millionenhöhe geht!

Das Siegel der Konkursämter am Pfaffhüsli

Ich danke dir, lieber Rolf, für die geschätzte Kenntnisnahme und verbleibe mit freundlichen Grüssen

Eine Antwort auf „Keine «gemeindeeigene» AG – eine Replik“

  1. von der Bürgerlichen Interessengemeinschaft für gesunde Gemeindefinanzen Fällanden IGfgGF sagt:

    NEIN zur gemeindeeigenen AG für die Werke – wer trägt denn nun hier die «Haftung»?

    Die Genossenschaft «Pfaffhüsli» ist «Konkurs» https://inside-faellanden.ch/2026/05/12/die-ratten-verlassen-das-sinkende-schiff/.

    Drei Gemeinderäte und eine Gemeinderätin waren involviert – die Gesamtverantwortung lag beim Gemeindepräsidenten, der gewohnt jovial für das Vorhaben geworben hatte!

    Pierre André Schärer und die der Genossenschaftsleitung angehörende Gemeinderätin Maia Ernst haben nicht nur diesen «Konkurs», sondern auch die Verfahren vor dem Bezirksrat Uster, der Staatsanwaltschaft, dem Bezirksgericht Uster u. a. mitverursacht, alles mit erheblichen Kosten zu Lasten der Steuerzahler.

    Gemeinderat Dr. Thomas Bürki verweigerte die Führung einem «Fachmann» https://inside-faellanden.ch/2021/06/22/konzept-fuer-die-miete-des-ladenlokals-geerenstrasse-2-pfaffhausen/ und https://inside-faellanden.ch/2022/05/03/1-aprilscherze-und-die-traurige-wahrheit-fuer-pfaffhausen/. Wer trägt denn nun hier die «Haftung»?

    Und schon steht eine nächste «Werbeveranstaltung am 2. Juni» an – gemeindeeigenen AG für die Werke – noch kurz vor der Abstimmung. Ob Genossenschaft oder AG – unser Bedarf an derart kostspieligen und Risiko behafteten Experimenten durch den Gemeinderat ist mehr als gedeckt.

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