«Werbeveranstaltung» nötig? – NEIN

von der Bürgerlichen Interessengemeinschaft für gesunde Gemeindefinanzen Fällanden IGfgGF

Eine gewisse Nervosität bei Rolf Finschi, Mitglied der Werkkommission. Seine Äusserungen zu den EW Uznach besitzen keine «Relevanz», denn die Aktien sind «vinkuliert».

Sie, Herr Rolf Finschi, waren sich als Major der Armee gewohnt zu kommandieren, wir von der IGfgGF, als Teil des Souveräns, zu kontrollieren und zu korrigieren und die Realität darzulegen.

Wer Substanz und Persönlichkeit hat, etwas Sinnvolles den Stimmberechtigten vorschlägt, der braucht 12 Tage vor der Abstimmung keine «Werbeveranstaltung» abzuhalten. Entschuldigen Sie bitte die IGfgGF am 2. Juni anlässlich Ihrer «Werbeveranstaltung», denn wir haben die Stimme bereits abgegeben – nämlich NEIN.

Auch die Rechnungsprüfungskommission Fällanden RPK empfiehlt: NEIN.

Wir wollen wie beim «Alterszentrum Sunnetal» AZS – auch bei den Gemeindewerken keine «Auslagerung». Dies das Fazit aus der Informationsveranstaltung 2025 von Gemeinderat Dr. Thomas Bürki.

Zur Qualität von Verwaltungsräten ein Bericht auf «In$ide Paradeplatz».

4 Antworten auf „«Werbeveranstaltung» nötig? – NEIN“

  1. Der Punkt mit den Verwaltungsräten ist berechtigt.
    Gerade deshalb braucht eine gemeindeeigene Werke AG klare Kriterien für den Verwaltungsrat, fachliche Kompetenz vor Netzwerk, Transparenz und ein sauberes Reporting gegenüber der Bevölkerung.
    Für mich ist entscheidend: Unsere Versorgung mit Strom, Wasser und Wärme muss verlässlich bleiben und rechtzeitig handlungsfähig sein.
    Wenn die Werke zu 100% im Eigentum der Gemeinde bleiben, die strategische Steuerung bei der Gemeinde bleibt und Bericht, Rechnung, Budget und Investitionen jährlich offengelegt werden, dann ist das für mich keine Privatisierung.
    Es ist mehr operative Handlungsfähigkeit im Betrieb, aber nur mit klarer politischer Verantwortung und laufender Kontrolle durch den Souverän.
    Darum stimme ich JA.

  2. Lieber Mario, in welcher Form wird zukünftig die von dir erwähnte «laufende Kontrolle durch den Souverän» stattfinden? Welche konkreten poltischen Instrumente der Einflussnahme auf die Werke besitzt der Souverän nach einer Ausgliederung der Werke noch? Zum besseren Verständnis wäre eine etwas konkretere und ausführlichere Erläuterung hilfreich.

  3. Lieber Andreas

    Danke für die sachliche Frage.

    Mit «laufender Kontrolle durch den Souverän» meine ich nicht operative Einzelfallsteuerung im Alltag. Diese liegt bei einer AG-Struktur bewusst nicht beim Souverän.
    Gemeint ist die politische Kontrolle auf Eigentümer- und Strategieebene. Die Werke bleiben zu 100% im Eigentum der Gemeinde Fällanden, die Verantwortung und die strategische Steuerung bleiben bei der Gemeinde. Ein Verkauf wäre nur mit einer Urnenabstimmung möglich.
    Aus meiner Sicht sind dafür vor allem folgende Instrumente entscheidend: eine klare Eigentümerstrategie, Vorgaben an den Verwaltungsrat, Jahresbericht, Rechnung, Finanzplanung, transparente Investitionsplanung und regelmässige Berichterstattung gegenüber der Bevölkerung.
    Für mich ist wichtig, dass eine gemeindeeigene Werke AG zu klareren Verantwortlichkeiten führt: mehr operative Handlungsfähigkeit im Betrieb, aber weiterhin öffentliche Verantwortung, politische Steuerung und nachvollziehbares Controlling.
    Gerade deshalb halte ich klare Governance, Transparenz und fachliche Kompetenz im Verwaltungsrat für zentral.

    Liebe Grüsse
    Mario

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