a. o. Medienmitteilung des Gemeinderats vom 9. Juli 2026
Hier finden Sie die ausserordentliche Medienmitteilung des Gemeinderats mit dem folgenden Thema:
Projekt Sanierung Gemeindehaus sistiert
3 Antworten auf „a. o. Medienmitteilung des Gemeinderats vom 9. Juli 2026“
Der Gemeinderat legt die fehlerhaften Grundlagen offen, übernimmt Verantwortung und zieht erste notwendige Konsequenzen. Annahmen werden überprüft, neue Erkenntnisse ernst genommen und das weitere Vorgehen angepasst, bevor zusätzliche Mittel gebunden oder Entscheide getroffen werden, die sich später nur schwer korrigieren lassen.
Besonders wichtig ist, dass die Bevölkerung nochmals auf der Grundlage aktualisierter und vergleichbarer Kostenschätzungen entscheiden kann. Wenn sich die Ausgangslage wesentlich verändert, spricht vieles dafür, auch die Entscheidungsgrundlagen nochmals sorgfältig zu prüfen.
Dieses Vorgehen zeigt, dass verantwortungsvolle Führung nicht Unfehlbarkeit voraussetzt. Entscheidend ist die Bereitschaft, neue Erkenntnisse ernst zu nehmen, einen eingeschlagenen Weg bei Bedarf zu korrigieren und die demokratischen Entscheidungsgrundlagen entsprechend anzupassen.
Fällanden steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Investitionen in öffentliche Gebäude und deren Erneuerung. Umso wichtiger ist es, diese Investitionen wirtschaftlich tragfähig, langfristig sinnvoll und mit einem möglichst grossen Nutzen für die Bevölkerung zu planen. Dazu braucht es belastbare Grundlagen, transparente Kostenannahmen, klare Entscheidungspunkte und die Bereitschaft, neue Erkenntnisse rechtzeitig einzubeziehen.
Fehler offen zu benennen, Verantwortung zu übernehmen und daraus bessere Verfahren zu entwickeln, kann das Vertrauen in öffentliche Institutionen und demokratische Verfahren stärken. Der heutige Umgang des Gemeinderats mit dieser Situation setzt dafür ein wichtiges Zeichen.
Der Gemeinderat hat mit der Projekt-Sistierung korrekt gehandelt, da für das Projekt letztendlich nicht Ausgaben in diesem Umfang vom Stimmbürger bewilligt wurde.
Die Frage ist nun – wie weiter?
Mit der bestehenden Gebäudestruktur werden die Kosten nicht weniger hat sich jetzt eindrücklich gezeigt und im Rahmen des Natur- und Heimatschutzes gilt es immer noch als «erhaltenswertes Objekt».
Ich weiss nicht, ob dies nun erneut jene Akteure zum Denken anregt, welche diese Einstufung erwirkt haben. – Der einzige Ausweg wäre, finde ich, dass dieser hässliche graue «Gemeindehaus-Bunker» abgerissen und durch einen deutlich kleineren Ersatzneubau ersetzt wird.
Das ist mehr als ärgerlich. Eine Dimension, die es auch bei der Sanierung der Schulanlage in Fällanden gab. Das Geld ging nach der 2. Bauetappe aus und es musste ein Nachtragskredit über mehrere Mio. bewilligt werden. Verantwortung übernehmen ist einfach, wenn der Steuerzahler die Zeche übernimmt. Ich gehe davon aus, dass es keine Absicht war tiefe Sanierungskosten zur Abstimmung zu bringen und anschliessend mit exorbitanten neuen Sanierungskosten einen Neubau -ohne Grossverteiler – zu erzwingen. Tröstlich mag es ein, wenn erstmals in einer Mitteilung des Gemeinderats das Wort «Entschuldigung» erwähnt wird. Auf die erstmalige Nennung von «sparen» bin ich gespannt.
Der Gemeinderat legt die fehlerhaften Grundlagen offen, übernimmt Verantwortung und zieht erste notwendige Konsequenzen. Annahmen werden überprüft, neue Erkenntnisse ernst genommen und das weitere Vorgehen angepasst, bevor zusätzliche Mittel gebunden oder Entscheide getroffen werden, die sich später nur schwer korrigieren lassen.
Besonders wichtig ist, dass die Bevölkerung nochmals auf der Grundlage aktualisierter und vergleichbarer Kostenschätzungen entscheiden kann. Wenn sich die Ausgangslage wesentlich verändert, spricht vieles dafür, auch die Entscheidungsgrundlagen nochmals sorgfältig zu prüfen.
Dieses Vorgehen zeigt, dass verantwortungsvolle Führung nicht Unfehlbarkeit voraussetzt. Entscheidend ist die Bereitschaft, neue Erkenntnisse ernst zu nehmen, einen eingeschlagenen Weg bei Bedarf zu korrigieren und die demokratischen Entscheidungsgrundlagen entsprechend anzupassen.
Fällanden steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Investitionen in öffentliche Gebäude und deren Erneuerung. Umso wichtiger ist es, diese Investitionen wirtschaftlich tragfähig, langfristig sinnvoll und mit einem möglichst grossen Nutzen für die Bevölkerung zu planen. Dazu braucht es belastbare Grundlagen, transparente Kostenannahmen, klare Entscheidungspunkte und die Bereitschaft, neue Erkenntnisse rechtzeitig einzubeziehen.
Fehler offen zu benennen, Verantwortung zu übernehmen und daraus bessere Verfahren zu entwickeln, kann das Vertrauen in öffentliche Institutionen und demokratische Verfahren stärken. Der heutige Umgang des Gemeinderats mit dieser Situation setzt dafür ein wichtiges Zeichen.
Der Gemeinderat hat mit der Projekt-Sistierung korrekt gehandelt, da für das Projekt letztendlich nicht Ausgaben in diesem Umfang vom Stimmbürger bewilligt wurde.
Die Frage ist nun – wie weiter?
Mit der bestehenden Gebäudestruktur werden die Kosten nicht weniger hat sich jetzt eindrücklich gezeigt und im Rahmen des Natur- und Heimatschutzes gilt es immer noch als «erhaltenswertes Objekt».
Ich weiss nicht, ob dies nun erneut jene Akteure zum Denken anregt, welche diese Einstufung erwirkt haben. – Der einzige Ausweg wäre, finde ich, dass dieser hässliche graue «Gemeindehaus-Bunker» abgerissen und durch einen deutlich kleineren Ersatzneubau ersetzt wird.
Das ist mehr als ärgerlich. Eine Dimension, die es auch bei der Sanierung der Schulanlage in Fällanden gab. Das Geld ging nach der 2. Bauetappe aus und es musste ein Nachtragskredit über mehrere Mio. bewilligt werden. Verantwortung übernehmen ist einfach, wenn der Steuerzahler die Zeche übernimmt. Ich gehe davon aus, dass es keine Absicht war tiefe Sanierungskosten zur Abstimmung zu bringen und anschliessend mit exorbitanten neuen Sanierungskosten einen Neubau -ohne Grossverteiler – zu erzwingen. Tröstlich mag es ein, wenn erstmals in einer Mitteilung des Gemeinderats das Wort «Entschuldigung» erwähnt wird. Auf die erstmalige Nennung von «sparen» bin ich gespannt.