Nicht, dass wir neidisch wären

von der Interessengemeinschaft für gesunde Gemeindefinanzen Fällanden IGfgGF

Aufhören mit «visionären» Planern! Um CHF 29 Mio. sind die neusten Sanierungskosten des Gemeindehauses Fällanden. Überrascht Sie das?

Wir benötigen in Fällanden keine derartige «visionäre» Sanierung, denn die desaströse Kongresshaus Zürich Sanierung ist allen in bester Erinnerung.

Das kommt dabei heraus, wenn Politiker mit sozialpädagogischem Hintergrund betriebswirtschaftliche Planung durchführen oder Verhandlungen führen und dabei auf einen gut gefüllten Steuertopf zählen können.

Die heutige Gemeindehaus Beton-Aussenfassade in Fällanden kann, wie das Flachdach mit «Sarnafil», saniert werden. Alle Fenster, Elektro-Leitungen wären zu ersetzen. Wasser-Leitungen, Hauskanalisation, aber nur teilweise die Bodenbeläge, dürften sanierungsbedürftig sein. Ein Sicherheits-Treppenhaus kann aus Metall aussen befestigt werden, wie bei der Klinik Hirslanden. Sanierungs-Kosten-Rahmen unter CHF 6 Mio.

Planer benötigen wir keine, dafür eine optimale Bauleitung. Wir Steuerzahler/innen wollen nur Unterhaltsarbeiten ausführen, gestaffelt über 2 bis 3 Jahre, wie das jeder Unternehmer auch täte.

Die Kosten für eine Gemeindehaus-Sanierung hatte die IGfgGF am 23.10.2023 bekämpft und einen Neubau angeregt für um die CHF 14 Mio. beim heutigen Schützenhaus. Es wäre ein Gemeindehaus gewesen, damals bereits gebaut in Uzwil SG.

Eine Antwort auf „Nicht, dass wir neidisch wären“

  1. Ein neues Gemeindehaus beim Schützenhaus zu bauen ist wahrlich keine gute Idee und was passiert am alten zentralen Standort? Wie kommen ältere Leute, die nicht mehr gut zu Fuss sind zum Schützenhaus? Mit dem Rollator gehts vielleicht besser? Es wurde ein Projektkredit gesprochen und die Studie hat gezeigt, dass die geplante Sanierung teurer kommt als ursprünglich geplant. Das ist nichts Aussergewöhnliches. Genau dafür war der Projektkredit geplant: die Machbarkeit zu überprüfen. Ja, es ist machbar, aber es wird teurer. Es ist unredlich dem Stimmbürger vorzugauckeln, dass der Gemeinderat unfähig sei oder fahrlässig gehandelt habe. Das Gegenteil ist der Fall und das Vorgehen ist richtig so. Es gibt Kreise, die alles kritisieren was die gewählten Behörden entscheiden, doch selbst übernehmen sie keine Verantwortung. Und wie schon bei der Ausgliederung der Werke wird der Souverän richtig entscheiden. Gut so.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert