Stummer Aufschrei

Seit ruchbar wurde, dass Frau BR Amherd die Bevölkerung dreist anlog mit dem angeblichen Fixpreis für die Fliegerbeschaffung, ist die Unruhe und der Vertrauensverlust im Volk gross. Zu Recht, geht es doch u. a. um viele hundert Millionen Franken.

Bedenkt man, dass die Gemeinde Fällanden ca. 1 ‰ der Schweizer Bevölkerung aufweist, so ist das Debakel um die Gemeindehaus-Sanierung ungleich grösser: es geht um etwa CHF 15 Mio. oder auch mehr. Was hochgerechnet im Bund etwa CHF 15 Mia. entspricht.

Wer nun erwartet, dass nach der Bekanntgabe der Planungssistierung ein Aufschrei durch die Bevölkerung ging und geht, sieht sich getäuscht. Nur ein paar kritische Bürger, genannt «Motzer», meldeten sich.

Seit der einschlägigen Medienmitteilung vom 9. Juli 2026 vergingen bis heute elf Wochen. Was hörte man vom Gemeinderat zur Sache: Nichts. Dafür braucht es nun wirklich auch keine Dorfzeitung.

Ebenso schlimm: was hörte man von den lokalen politischen Parteien? Auch Nichts.

Dass sich die FDP versteckt, war zu erwarten. Die Rumpf-SVP dümpelt erfolglos vor sich hin. Die Mitte – sie stellt immerhin den Finanzvorstand – ist dafürgegen, während die GLP sich mit ihrem Schweigen der FDP andient. Bleibt noch die SP, die mit ihrer Vertreterin im Gemeinderat das Ressort Liegenschaften verantwortete, was am 30. Juni 2026 im Totalversagen endete.

Und die RPK? Auch sie in der fraglichen Zeit unter SP-Führung. Ihre Prüfung der Angemessenheit beschränkte sich in ihrem Abschied vom 3. Juli 2023 lapidar auf «Das finanzielle Risiko des Neubauprojektes ist zudem markant höher als jenes der Sanierung, dies insbesondere aufgrund des höheren Investitionsvolumens.» Das spricht weder für die Arbeit der RPK noch für die Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und RPK.

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