Keine «gemeindeeigene» AG – eine Replik

von Hans Peter Diethelm, Fällanden

  1. Strom und Wasser > würden unnötig massiv verteuert;
  2. Schnittstellenprobleme zwischen Gemeinde und AG > unnötig verteuert, Effizienzverlust;
  3. Finanzierung > sinnlos verteuert;
  4. Haftung > einzig beim Steuerzahler, ohne Mehrwert und ohne demokratische Mitsprache

Geschätzter Herr Finschi, lieber Rolf

Da ich namentlich von dir hier in «Inside Fällanden» angeschrieben wurde, sei mir eine persönliche Antwort mit 4 Richtigstellungen erlaubt:

Das geschlossene Pfaffhüsli ist mit dem blauen konkursamtlichen Siegel versehen
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Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

Die Redewendung stammt von der Christlichen Seefahrt.

Nun war das Pfaffhüsli weder christlich noch maritim unterwegs. Die Metapher ist aber durchaus zutreffend.

Am 16. Juli 2025 verliessen drei Mitglieder der fünfköpfigen Verwaltung das Gremium. Im Wissen, dass damit die statutarisch festgelegte Mindestanzahl von drei Mitgliedern in der Verwaltung unterschritten wurde. Somit waren die beiden verbleibenden Personen nicht mehr handlungsfähig ohne Neuzugang, der nie stattfand.

(Symbolbild)
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Medienmitteilung des Gemeinderats vom 30. März 2026

Themen sind:

  • Die Jahresrechnung schliesst mit einem Plus von rund CHF 3.4 Mio. deutlich besser ab als budgetiert
  • Traktanden der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2026 Nutzung der Abwärme der ARA Bachwis nach Gemeindehaussanierung
  • Pfaffhüsli seit Ende Januar geschlossen – Zukunft noch offen
  • Weitere Informationen aus der Gemeinde
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Teures kollektives Versagen – ein absehbarer, weiterer Tiefpunkt

Seit Jahren gefällt sich der Fällander Gemeinderat (GR) im Zelebrieren von Volksnähe und Verständnis für die Bevölkerung, um dann doch seinen eigenen Vorstellungen zu folgen.

Die Umsetzung einer solchen realitätsfernen Vorstellung mündet nun in einen weiteren Tiefpunkt der Tätigkeit des GR bei seinem Ausflug in den Lebensmittel-Einzelhandel (LEH): die «Pfaffhüsli»-Saga.

(Symbolbild)
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Das «Pfaffhüsli» ist seit 26. Januar 2026 geschlossen

von der Bürgerlichen Interessengemeinschaft für gesunde Gemeindefinanzen, Fällanden IGfgGF

Erinnern Sie sich: Der Bezirksrat Uster hatte am 9. Dezember 2020 über die Rekurse gegen die Abstimmung an der Gemeindeversammlung vom 8. Juli 2020 zur Projektgenehmigung und Bewilligung «Pfaffhüsli» mit Ladencafé in Pfaffhausen entschieden. Er hat diesen Gemeindeversammlungsbeschluss aufgehoben. Das vom ehemaligen Gemeinderat Pierre André Schärer und Gemeinderätin Maia Ernst geförderte «Pfaffhüsli» ist seit dem 26. Januar 2026 geschlossen.

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Unverpackt-Lädeli oder Grossverteiler?

Wir erinnern uns: vor nicht allzu langer Zeit beabsichtigte der Gemeinderat in Pfaffhausen einen mit max. CHF 612’000 subventionierten «Unverpackt»-Laden einzumieten. Damit wollte er den Zeitgeist bedienen: oeko – nachhaltig – no waste – lokal und andere Nettigkeiten. Der Bezirksrat stoppte diesen völlig dilettantisch vorbereiteten Unfug, und in der Folge liess sich der Gemeinderat CHF 200’000 für das Projekt bewilligen.

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Pfaffhüsli hat die nötigen Mittel für den Umbau

Die Genossenschaft Quartierladen Pfaffhausen hat mittels Crowdfunding die angestrebte Finanzierungsschwelle von 40’000 CHF (es sind 42’484 CHF) erreicht und kann den vorgesehen Umbau vom Pfaffhüsli in die Wege leiten.

Mit der Finanzierung können folgende Ausgaben getätigt werden

  • Renovation und Umbau Ladenlokal
  • Ladeneinrichtung, Regale, Behälter Unverpacktverkauf
  • Kassensystem, Waagen
  • Verkaufstheke
  • Einrichtung Café mit Tischen und Stühlen
  • Kaffeemaschine
  • Schliesssystem für 24/7-Einkauf

Wir freuen uns auf eine baldige Eröffnung.