Die Doppelmoral der Schulpflege und Gesamtschulleitung

von Daniel Lienhard, Pfaffhausen

Der gleiche Schulpräsident, der sich vom hohen Rednerpult aus an der jüngsten Gemeindeversammlung solche Unverschämtheiten erlaubt, ermahnt Eltern, auf deren berechtigte Kritik hin, unter Androhung von rechtlichen Schritten und mit eifrigem Verweis auf die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen, zum respektvollen Umgang in der Zusammenarbeit mit der Schule.

Der gleiche Schulpräsident fordert Eltern dazu auf, sich an die Regeln des Anstands zu halten und mahnt zur Unterlassung von Grenzüberschreitungen mit übler Nachrede.

Es offenbart sich uns einzig ein denkbar schlechter Führungsstil, längst alle Regeln guten Anstands überschritten, frei nach dem Motto «wer nicht pariert, marschiert». Bei Lehrern und Schulleitungen mag dies funktionieren und ein Indiz für die hohe Fluktuation sein. Bei Eltern führt dieser herablassende und desaströse Führungsstil einzig zu Enttäuschung und zunehmender Wut. Bei Eltern wird nämlich viel subtiler nach dem Motto «teile, begünstige ein Klima von Zwietracht und herrsche» agiert.

Von einem Schulpräsidenten und seinem Kader, welche eine Fehlplanung der letzten zehn Jahre mit unhaltbaren Auswirkungen auf den Schulbetrieb massgeblich mitzuverantworten haben.

«Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind».

Oder um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Angebracht wären einzig fristlose Kündigungen im Kader und auf oberster Führungsstufe und wo diese nicht möglich ist, wären sofortige Freistellungen zur Verhinderung von weiterem – monetären und nicht monetären – Schaden dringend empfohlen.  Der Rest dieses tristen Daseins wird sich bei den nächsten Wahlen hoffentlich von selbst erledigen.

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