Am 9. Juli 2026 tat uns der Gemeinderat Fällanden (GR) kund, dass das Projekt Sanierung Gemeindehaus sistiert worden ist.
Der Inhalt dieser a. o. Medienmitteilung lohnt eine Analyse der gemachten Aussagen.

Am 9. Juli 2026 tat uns der Gemeinderat Fällanden (GR) kund, dass das Projekt Sanierung Gemeindehaus sistiert worden ist.
Der Inhalt dieser a. o. Medienmitteilung lohnt eine Analyse der gemachten Aussagen.

Am 14. Juni 2026 stimmen wir ab über die kommunale Vorlage «Ausgliederung Gemeindewerke».
In der Lokalpresse* äussert sich der zuständige Ressortvorsteher im Fällander Gemeinderat (neben anderen erstaunlichen Aussagen) wie folgt zur Vorlage: «Wir sind in diesem langwierigen, trägen Prozess gefangen. Dabei brennt es uns unter den Fingernägeln, weil wir spüren, was die Bevölkerung will.»
«Am Puls der Stimmbürger?» weiterlesenDie Redaktion der NZZ ist sich nicht zu schade, aus allen rostigen Rohren gegen die Nachhaltigkeits-Initiative zu schiessen. Der samstägliche Leitartikel ist überschrieben: «Hochmut kommt vor dem Fall».
Hier wird Hochmut mit dem JA zur Initiative gleichgesetzt. Ist es nicht genau umgekehrt?
«NZZ zur 10-Mio-Schweiz» weiterlesenAm 14. Juni 2026 stimmen wir über die Nachhaltigkeits-Initiative ab «Keine 10-Mio-Schweiz».
Die Gegner nennen diese Chaos-Initiative. Damit wollen die Kampagnen-Verantwortlichen insinuieren, dass bei Annahme der Initiative das Chaos über die Schweiz hereinbricht.

Eine ebenso einfältige wie unhaltbare Behauptung. Die zahlreichen, angeblich ins Chaos führenden Folgen der Initiative werden auf der Website nein-chaos.ch aufgelistet.
Die Kampagnen-Verantwortlichen entblöden sich nicht, u. a. mit dem nebenstehenden Plakat Stimmung zu machen:
Papier ist geduldig.
Auch die Diskussionsplattform “Inside Fällanden”. Und das ist gut so. Dieses Forum ist eine einzigartige Gelegenheit, unzensierte Meinungen öffentlich kundzutun.
Es bietet dieser Tage auch einem Einsender Platz für seinen Artikel mit dem Titel «Sicherheit ernst nehmen».
Wer wollte dem widersprechen?
«Sicherheit ernst nehmen – eine Replik» weiterlesenDie Redewendung stammt von der Christlichen Seefahrt.
Nun war das Pfaffhüsli weder christlich noch maritim unterwegs. Die Metapher ist aber durchaus zutreffend.
Am 16. Juli 2025 verliessen drei Mitglieder der fünfköpfigen Verwaltung das Gremium. Im Wissen, dass damit die statutarisch festgelegte Mindestanzahl von drei Mitgliedern in der Verwaltung unterschritten wurde. Somit waren die beiden verbleibenden Personen nicht mehr handlungsfähig ohne Neuzugang, der nie stattfand.

In der Medienmitteilung des Gemeinderats Fällanden vom 21. April 2026 zeigt sich der Gemeinderat (GR) überzeugt, dass eine «umfassendere Berichterstattung über das Gemeindeleben» begrüsst wird. Wir lesen:
«Fachliche Begleitung der Submission» weiterlesenEs war einmal ein Dorf in der Nähe von Seldwyla. Dieses Dorf hatte drei Teile: Volktal, Knebelacker und Münzberg. Es wurde von einem Ältestenrat mit mal sieben, mal acht Mitgliedern regiert. Der Rat tagte in der grossen Residenz im Volktal und ging seinen Regierungsgeschäften und Steckenpferden nach.

Am 22. Januar 2025 verfasste die Gemeinde Fällanden ein «Faktenblatt Umfahrung Fällanden».
Wie schon so oft erlebt, beinhaltet der Text bestenfalls die halbe Wahrheit. Nicht passende Fakten wurden einfach weggelassen. Nur allzu deutlich kommt damit zum Ausdruck, dass der Fällander Gemeinderat nicht daran denkt, das Verkehrsproblem im Fällander Zentrum anzupacken. Ohne je die Bevölkerung wirklich in die Diskussion oder gar Entscheidungen einbezogen zu haben.
«Gemeindeversammlung vom 18. März 2026 – Einzelinitiative betreffend Umfahrung» weiterlesenSeit Jahren gefällt sich der Fällander Gemeinderat (GR) im Zelebrieren von Volksnähe und Verständnis für die Bevölkerung, um dann doch seinen eigenen Vorstellungen zu folgen.
Die Umsetzung einer solchen realitätsfernen Vorstellung mündet nun in einen weiteren Tiefpunkt der Tätigkeit des GR bei seinem Ausflug in den Lebensmittel-Einzelhandel (LEH): die «Pfaffhüsli»-Saga.

An der Gemeindeversammlung vom kommenden Mittwoch befassen wir uns mit der Projektierung der Sanierung, Erweiterung und Umnutzung der Liegenschaft Maurstrasse 25 in Fällanden («altes Lehrerhaus»).
Das Vorhaben verdient unter verschieden Aspekten eine kritische Würdigung.

Seit vielen Jahren produzieren unsere gut bezahlten «Eliten» in Wirtschaft und in Politik kostspielige Pleiten, für die sie persönlich kaum je zur Rechenschaft gezogen werden oder gar bezahlen. Erinnert sei nur an die Swissair, die UBS oder an die Crédit Suisse. Oder beim Bund: Drohnen-Flop, mehrere Informatik-Projekte, sündhaft teure «Duro»-Werterhaltung oder die «Fixpreis»-Pleite bei der Kampfjet-Beschaffung.

Just bevor der Gemeindepräsident – verkleidet mit einer Tächlichappe im MAGA-Stil – das Wort ergriff, hörte der Regen auf. Um 20.00 h trat dann der Hauptredner dieses Abends auf: Prof. Dr. Reiner Eichenberger, Inhaber des Lehrstuhls für Theorie der Finanz- und Wirtschaftspolitik der Universität Freiburg i. Üe.

Am 1. Januar 2023 trat das Geschäfts- und Organisationsreglement des Gemeinderats Fällanden in Kraft. Am 1. Januar 2024 wurde es bereits ersetzt. Ein Vorgang, der in Fällanden nicht unüblich ist. Das Reglement umfasst 27 Seiten plus
Anhang 1: Ressortorganisation – wird noch erstellt
Anhang 2: Kompetenzmatrix – wird noch erstellt
Es scheint mir, dass in einer Struktur, wie sie der Gemeinderat darstellt, die Ressorts und die damit verbundenen Aufgaben sauber definiert werden müssen. Die erwähnte Kompetenzmatrix ist ein Instrument für die Zuweisung der richtigen Leute für die richtigen Aufgaben.
«Pflichtenhefte für den Gemeinderat?» weiterlesen